Inmitten des pulsierenden Pankows lädt das Frauenzentrum Paula Panke zu einem spannenden Nachbarschaftsgespräch ein. Ein Leser teilt mit uns die Einladung: Am Dienstag, den 17. Februar 2026, von 18 bis 20 Uhr kam der Bezirksbeirat für Partizipation und Integration zu Gast, kostenlos, aber mit Anmeldung.
Hier dreht sich alles um offenen Dialog in unserem vielfältigen Bezirk. Wie uns Elena Heim aus dem Programmteam mitteilte, ging es um brennende Themen wie Einsamkeit, Geflüchtete in Unterkünften und die Internationale Woche gegen Rassismus, perfekt für alle, die Pankow mitgestalten wollen.
Ein offener Raum für Pankower Stimmen
Der Bezirksbeirat für Partizipation und Integration Pankow, früher Integrationsbeirat genannt, soll die Interessen aller mit Migrationshintergrund vertreten. In unserem Bezirk mit rund 410.000 Einwohnern ist kulturelle Vielfalt Alltag – doch in Politik und Verwaltung muss sie noch stärker sichtbar werden..12. Das Nachbarschaftsgespräch bot die Chance, den Beirat kennenzulernen, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.
Geplant waren lebendige Runden zu kommunalen Wahlen, der Lage in Geflüchtetenunterkünften und Strategien gegen Rassismus. Ein Leser betont: „Das ist ein offener Raum für Information, Austausch und Dialog zwischen Nachbarschaft, Zivilgesellschaft und Politik.“
Paula Panke: Seit 1990 Herzstück von Alt-Pankow
Das Frauenzentrum Paula Panke in der Schulstraße 25 ist seit 1990 ein echter Anker für Frauen aller Altersgruppen inmitten von Alt-Pankow34. Gegründet in Zeiten des Umbruchs nach der Wende, war es von Anfang an Anlaufstelle für Beratung, Vernetzung und Schutz, vor allem für Alleinerziehende, Geflüchtete und Seniorinnen.
Heute engagiert sich der Verein stark in der Anti-Gewaltarbeit, von Beratung bis hin zur jährlichen Gedenkveranstaltung für Zohra Gul in Pankow. Zwei anonyme Zufluchtswohnungen bieten Schutz für Frauen und Kinder, speziell auch für gehörlose Betroffene, einer der wenigen Orte in Berlin dafür ausgestattet. Barrierefrei, mit Wickelraum und Öffnungszeiten montags, dienstags und donnerstags, ist Paula Panke ein Ort der Chancengleichheit und Empowerment5.
Das Programm umfasst kostenlose Beratungen zu Bürgergeld, Strafrecht, Asylrecht oder Familienrecht dienstags von 16 bis 18 Uhr, anonym und niedrigschwellig. Ergänzt wird das durch Selbsthilfegruppen, Kochabende für Geflüchtete und kulturelle Events unter dem Motto „Vielfalt versus Einfalt“. Kein Wunder, dass es hier Freundschaften entstehen und Krisen gemeistert werden.
Themen, die Pankow bewegen
Einsamkeit in der Großstadt, die Herausforderungen in Geflüchtetenunterkünften oder die Vorbereitung auf kommunale Wahlen: Diese Punkte spiegeln den Alltag in Pankow wider. Besonders die Internationale Woche gegen Rassismus passt nahtlos zur Arbeit des Bezirksbeirats, der Vielfalt stärker in die Verwaltung bringen will. Solche Gespräche sind Gold wert, sie machen Politik greifbar und geben Anwohnern eine Stimme.
Ein Leser aus dem Team rund um Elena Heim (Programm und Öffentlichkeitsarbeit) lobt: „Wir freuen uns über jede Teilnahme!“ Presseanfragen gehen an Nadja Bungard unter [email protected] oder 030/480 99 846. Wer mitdiskutieren wollte, musste sich schnell anmelden, die Plätze waren begrenzt.
Warum das für Pankow zählt
In einem Bezirk wie unserem, geprägt von S-Bahn, U-Bahn und Trams bis Pankow Kirche, braucht es Brückenbauer wie Paula Panke. Der Verein lebt die „Paula-Panke-Philosophie“: Partizipation, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Schutz vor Gewalt, und das alles vor Ort. Solche Events stärken das Gemeinschaftsgefühl und zeigen: In Pankow tickt das Herz inklusiv.
Mehr Infos auf www.paula-panke.de. Ob als Betroffene, Interessierte oder Unterstützerin: Hier pulsiert Leben. Kommt vorbei, lernt den Bezirksbeirat kennen und lasst uns Pankow fairer machen, wie es sich für unsere Nachbarschaft gehört.